Als Joker (wie immer dies auch zu verstehen ist) durfte ich beim schon traditionellen Plausch-Curling der Faustballer einspringen. Es fing sehr gut damit an, dass ich am Freitag Abend vom „Aescher Shuttelservice Amweg“ abgeholt und zur Curlinghalle in Arlesheim chauffiert wurde. Hier traf ich auf die weiteren 6 Faustball-Mannen und bei gemütlichem Beisammensein in der Baiz wurden während dem Verzehr von Bratwurst mit Kroketten, Schnitzelbrot, Würstli mit Pommes etc. (alles typische Curling-Gerichte ohne Kalorien) die beiden Teams zusammengelost.
So spielten im Team „Rot“ Hans, René Thommen, Marcel und Yannick und beim Team „Gelb“ Markus, Daniel, Sven und ich. Die Ambitionen waren sehr hoch, denn jedes Team wollte unbedingt gewinnen (und ganz nebenbei auch jegliche Stürze vermeiden). Nachdem sich alle in Curling-Montur geworfen hatten, ging es also los: Der richtige Besen musste gefunden werden, ausgiebiges Dehnen und Aufwärmen war angesagt (das habe ich leider alles verpasst, da ich beim Umziehen etwas länger hatte als die Männer - ist halt einfach so!). Dann wieder die ersten Schritte auf dem Eis. Das richtige Sliden und Abgeben des Steins - so wie es der Skip gerne hätte - wurde geübt und die Handhabung des Besens wurde auch - wieder - erlernt (man könnte meinen, dass einige dieses Gerät noch nie in den Händen hatten). Das Spiel begann und nach drei Ends lag das Gelbe Team im Vorsprung. Doch dann folgte das ominöse 4. End. Es gelang dem Roten Team ein 5er-Haus zu schreiben (die genaue Entstehung dieser Meisterleistung kann aus der professionellen Zeichnung von Sven in etwa nachvollzogen werden).
Dieser Schlag nahm dem Gelben Team etwas den Wind aus den Segeln und trotz grosser Anstrengungen konnte der Sieg der Roten Mannschaft nicht verhindert werden (ja, bei den einen nahm die Kondition/Konzentration von Spiel zu Spiel ab, bei anderen ging es von Spiel zu Spiel besser und bei gewissen Spielern funktionierte dann auch die Kommunikation mit dem Skip). So kam es, wie es kommen musste, das Rote Team um Skip Yannick gewann das Spiel nach 1 Stunde und 36 Minuten mit 9:4 - herzliche Gratulation! Doch auch wenn dieses Curling ein eigenartiges Spiel ist, so finde ich die Regel, dass der Gewinner den Verlierer nach dem Spiel einladen muss einfach herrlich (an dieser Stelle danke ich Marcel für das kühle Panaché)! Es wurden noch einige Spielzüge und Möglichkeiten diskutiert bevor dann die Preise übergeben wurden. Herzlichen Dank an die PERFA Allfinanz AG, die den Siegern, als auch den Zweitplatzierten tolle Preise sponserte. Genötigt durch einen Medika¬mententransport, genehmigten sich zum Abschluss die „Langen Loh-Fraktion“ und die „Aescher-Sektion“ dann noch einen letzten Schlummerbecher an der Austrasse.
Es war wirklich ein gelungener Abend und ich hatte sehr viel Spass. Ich danke allen Faustballern, dass ich an diesem Event als Joker einspringen durfte und eingeladen war. (Übrigens…. diesen Bericht habe ich natürlich völlig freiwillig geschrieben!)
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