39.Bell – Roche Turnier in Birsfelden
Bericht und Beobachtungen von einer Zuschauerin und Fanin ;)
Die morgendliche Müdigkeit schwindet langsam und ich mache mich auf den Weg nach Birsfelden. Auf dem Sportplatz des SC Roche angekommen sehe ich grüne … oder naja, zum Teil schon braunrote … Basel-Ost-Faustballer an der Bank sitzen und Trübsal blasen. Leider habe ich schon den ersten Match verpasst, und wie sich herausstellt, haben sie den leider verloren.
Nach einer Begrüssungsrunde geht es an die nächsten Gruppenspiele. Zwischen den Spielen können die Stars von Basel-Ost verschnaufen und sich wieder auf das nächste Spiel einstellen. Dies ist bei Weitem nicht so einfach, denn das Wetter hilft da nicht gross mit. Mal scheint die Sonne und kurz darauf regnet es wieder. Wie springt nun der Ball? Ist er schnell, wie hoch springt er? Zum Glück muss ich mich nicht damit beschäftigen. Ich stehe lieber neben dem Spielfeld und erfreue mich guter Spielzüge und toll erkämpften Punkten. Leider ist dies nicht immer der Fall. Liegt es wohl doch am Wetter, dass manche Spiele schon vor Ablauf der Zeit souverän gewonnen werden und manche Spiele schlecht verloren gehen? Trotz grossem Einsatz, welcher unter anderem auch dazu führt, dass wieder einmal der Netzpfosten einen Spieler lädiert, können die Grünen einige Sätze wegen zwei Punkten nicht für sich entscheiden. Dies führt nun dazu, dass sie nach der Vorrunde um die Plätze im Mittelfeld kämpfen müssen. Aber zuerst ist Mittagspause angesagt. Die zum Teil schon müden Männer haben nicht nur Hunger auf Essen, sondern auch auf Lösli. Jeder will doch die würzigste Salami, die längste Lyoner oder den saftigsten Schinken beim Glücksrad gewinnen. So darf, oder gar muss, ich für Rohri zehn solche Zettelchen aussuchen. Ob ich da wohl Glück bringe?
Bevor die Finalrunde startet taucht Werni, Rohris Vater, mit Luna auf und bringt eine wunderschöne Linzertorte. Sieht ja echt lecker aus, aber leider erfahre ich, dass dieses Prachtstück erst am Abend angegessen wird. Dann werde ich wohl nichts mehr davon kriegen…
Kurz vor 2 Uhr geht es dann wieder los. Ein paar Liegestützen mit mir als Gewicht, ein paar Würfe mit einem „Ei“ und ein paar Hüpfer - weiter geht’s.
Ich begebe mich zum x-ten Mal an den Spielfeldrand und hoffe auf gute Resultate bei gutem Wetter. Aber beides wechselt von himmelhochjauchzend zu Bode betrübt und wieder zurück. Viele Eigenfehler schleichen sich bei den Vorderspielern ein und die Hintermänner sind nicht mehr so schnell und agil wie zu Beginn des Tages. So geht dann auch das letzte Spiel ganz knapp verloren.
Endlich können sich die erschöpften Spieler eine Dusche gönnen und auch das ersehnte Bierchen steht bald auf dem Tisch.
Leider muss ich um halb 5 die Truppe verlassen. Ich kann weder die Rangverkündigung noch das Glücksrad mitverfolgen ... und auch das gemütliche Beisammensein beim Abendessen in Allschwil muss leider ohne mich stattfinden.
Zum Glück habe ich gestern versprochen, die Faustballer wieder zu unterstützen, denn es war wie immer ein lustiger Tag, trotz dem ungemütlichen Wetter und dem frühen Aufstehen
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