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Curlingplausch der Faustballer 2012

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Alljährliches "Eiswischen" in der Halle

Dieses Mal fiel das alljährliche Curling-Spielen auf einen Freitag, den 13-ten! Die Basel-Ost-Mannen liesen sich von diesem Omen jedoch weder gut noch schlecht beeindrucken.

Erst einmal stärkte man sich im Restaurant um dann mit Humor an diesen Wettkampf heranzugehen. Die Schuhe wurden gewechselt  - die ersten zaghaften "schlifrigen" Schritte auf dem Eis mit dem Besen als "Laufhilfe". Michi - das erste Mal mit dabei, bekam persönliche Instruktionen von Megge und fand sich schon nach wenigen Minuten gut zurecht mit der glatten Unterlage. Individuell versuchten alle die ersten Steine in einigermassen gerader Linie zu schieben, mit dem Besen das Eis zu wischen oder einfach hin und her zu schleifen. Neckisch beobachtete man ab und zu die "Anfänger" auf der Bahn daneben - aber oha...... boing - auch Michi setzte sich doch nach wenigen Minuten unsanft auf den Hintern.

Schon kam die Anweisung: Nie auf dem schwarzen Slider belasten - hä - Slider? - aha, der schwarze Fussabdruck aus Gummi. Dieses kleine Ding war wohl an diesem Abend das meist getretene - der Geschupseste - der Weggeschleuderste -  der Herumgewirbeltste Teilnehmer- Aber wehe, wenn er sich dann unter dem "Startbrettli" versteckte.... hörte man schon wieder "Wo isch dä Sleidär? - wär hät dä Sleidär?..." Ohne ging gar nichts. (Halt eben nie ohne Gummi [Anm. der Red.])

So - die Mannschaften waren bestimmt "Standard" gegen "Yisschliffer" - für die Zuschauer "Rot" gegen "Gelb".

Es schien von Beginn weg, als ob die roten Steine mit Leim versehen waren.... einige schafften es nicht mal über die Linie. Damit gingen die Yisschliffer gleich mal mit 2 Steinen in Führung. Diskussionen, Taktiken und kämpferische Parolen waren angesagt und siehe da - das nächste Spiel ging an die Standards!

äähm... wie war das jetzt -  da steht einer auf der anderen Bahnseite - wie ein Polizist - Besenstiel vor der Nase und eine Hand nach rechts. Aha - dann also soll der Stein nach links? Ist das logisch? nein das ist verwirrend.... ach sooo, die Handanzeige soll die Griffhaltung zeigen......und schon kommt die Frage - "jäää - was jetzt ? wo sell i dure? ah - so ume!"  Konzentration - Zielen - abstossen - schieben - chli Drall..... nur - geht der Stein wirklich da hin?  Fazit: wenn sich zwei verstehen.......macht der Stein doch was er will und der Kommentar jeweils "scho guet... macht nüt".
Gelb holte also schon wieder 2 Steine und es stand 4:1!

Jetzt motivieren sich die Mannen mit den roten Steinen gegenseitig und bringen tatsächlich 3 Steine ins Haus! Und was sagen die Yisschliifer dazu? "ja ist doch klar - der Sieger zahlt die Runde - das dürft ihr gerne übernehmen!" Es steht also 4:4. eigentlich wäre die Zeit abgelaufen, jedoch muss nun eine Entscheidung her!
Nochmals ein schnelles Spiel - Stein um Stein schieffert über die Bahn und es wird eng... Die Standard-Mannen Megge, Yannick, Sven und Hans gewinnen mit 6:4 das "Turnier". Die Yisschliffer René, Michi, Dominik und Daniel gehen als zweite Sieger vom Eis und lassen sich dafür zum Schlummertrunk einladen.

Nach dem Schuhewechseln trifft man sich zum "Rangverlesen" bei einem Bier und einer Meinung: Das war trotz roten Nasen und einzelnen "Hinsetzern" ein kühler aber toller Abend.

 

 

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