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Zweitagesausflug nach Praden

Um 07.10 Uhr trafen wir uns in der Schalterhalle Bahnhof SBB. Leider konnte Hanspeter aus gesund- heitlichen Gründen nicht mitkommen. Die Fahrt mit Zug und Bus nach Chur /Praden verging wie im Fluge. Leider warteten wir vergebens auf das „Wäägeli“. So mussten wir die von Nicole gespendeten  Gipfeli ohne Kaffee essen. Da Margrith Keller uns feinen Schwarzwälderspeck offerierte war dieses auch nicht mehr so schlimm. Pünktlich um 10.32 Uhr trafen wir in Praden ein, wo uns Rita Aebischer (= Rita 1) bereits mit einem „Basel-Ost“ Wimpel empfing. Die Zimmer wurden bezogen und was machen wir jetzt? Die Einen machten einen grösseren und die Anderen einen kleineren Spaziergang. Schlussendlich trafen wir uns wieder in einem „Baizli“ wo wir unser langersehnten Kaffee bekamen (dieser wurde von Margrit Näf) offeriert) bekamen. Mit etwas Kenntnis in Jägerlatein gingen wir zurück ins „Blaukreuz“ wo uns ein reichlicher Apéro mit warmen Schinkengipfeli und Chäschüechli, geräuchte Spezialitäten und Käse aus Praden sowie feinen Wein erwarteten. Nun was machen wir bis 18.00 Uhr. Unser Ziel war das Berghaus Furgglis auf 1663 m.ü.M. Da nicht mehr Alle guten Fusses sind, offerierte uns Andreas Otter den Shattle-Dienst zu übernehmen. Also marschierten wir los. Den 1 ½-stündigen Aufstieg mussten nur Rita Brodbeck (= Rita 2) und Hannelore machen. Selber Schuld, wenn man die Strasse verlässt und auf dem Wanderweg weitergeht. Nach einem gemütlichen Umtrunk (welcher uns von Bea, Nicole und Rita offeriert wurde) ging es zurück nach Praden. Vier unserer Frauen wollten zu Fuss gehen, nahmen einige Abkürzungen und hatten viel zu lachen. Da Rita 2 die guten Wanderschuhe (Ballerina) trug, machte sie einige Ueberschläge und färbte ihre weisse Hose ungewollt in grün um. Doch schlussendlich sind Alle gut angekommen. Um 18.30 Uhr gab es Nachtessen. Da Rita 1 auch ihre Liebsten aus Italien und Praden einlud, waren wir fast 40 Personen. Wir genossen das feine Z’Nacht, welches uns von Käthy zubereitet wurde. Um 22.00 Uhr mussten sich leider Rita 2 sowie Ruth mit ihrer Familie von uns verabschieden (Schade).
Am Sonntagmorgen waren die Ersten schon um 8.30 Uhr aus den Federn. Was machen wir bis zum Frühstück? Da die Temperaturen eher tief waren vertrieben wir uns die Zeit mit Morgengymnastik. Nach dem Morgenessen hatte niemand so richtig Lust schon wieder zu wandern, war es wegen Muskelkater oder sonstigen Weh-wehchen. Also haben wir beschlossen zu spielen. Die Tische und Stühle wurden an sonnige Plätze gestellt. Die Einen klopften einen Jass und die Andern spielten SkiBo. Nach zwei Stunden hatten eigentlich alle genug gespielt. Was nun? Kurzerhand wurde auf dem Platz ein Feld eingezeichnet und wir spielten „Völki“ mit Unterstützung zweier Männer (Neffen von Rita 1). Wir konnten kein italienisch und sie kein deutsch, trotzdem verstanden wir uns und alle hatten den Plausch. Und schon wieder ertönte die Essensglocke. Es gab Spaghetti alla carbonara und Bolognese. Es war köstlich.
Doch schon bald war es Zeit zum Abschied nehmen, denn um 17.18 Uhr fuhr unser Bus Richtung Chur. Auf der Heimfahrt waren alle eher ruhig und müde, aber glücklich.  Als wir jedoch in Basel ankamen, wurden wir Rita 2 und Hanspeter mit einem Glas Proseco zum Abschluss empfangen.
Es waren zwei wunderschöne Tage. Wir hatten uns die Bäuche vollgeschlagen, viel gelacht und das Singen durfte natürlich auch nicht fehlen.
An dieser Stelle möchte ich mich (auch im Namen der Frauen) Dir liebe Rita und allen Deinen Helfer- und Helferinnen für Dein Fest in Praden recht herzlich danken. Für uns werden es wieder Zwei unvergessliche Tage sein.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. September 2009 um 10:15 Uhr  

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