Frühmorgens begaben sich fünf Faustballspieler auf den Weg nach Birsfelden. Die einen konnten von zu Hause bis zum Sportplatz der Roche die Wärme im Auto geniessen, während einer und ich auf dem Motorrad einige Minuten zu frieren hatten. Es war der Morgen nach einem regnerischen kalten Tag.
Vor Turnierbeginn gönnten sich alle noch ein Gipfeli und einen Kaffe, in der Hoffnung genügend Energie für diesen langen, intensiven Tag zu schöpfen. Um neun Uhr ging es dann auch schon auf dem nassen Rasen los. Nun begann die Berg- und Talfahrt.
Die Vorrunde wurde nach vier Spielen mit dem vierten Gruppenplatz abgeschlossen. Die schon ziemlich braun gefärbten Shirts zeigten, wie viel Einsatz geleistet wurde. Leider wurde aber trotzdem manchmal der ziemlich schwierig einzuschätzende Ball vom Verteidigungsduo Wittlin sj/Wittlin jr. verfehlt oder nicht richtig getroffen. So hatte der Setter Hainke Mühe, den Ball genügend nahe zur Leine zu spielen. Selten sah man einen perfekten Angriff und von Schläger Thommen Jr. konnte nie richtig Druck aufgebaut werden. Dies wurde dann aber wieder mit starken Anspielen gut gemacht.
Nun folgte die Zwischenrunde. Es standen die anderen beiden Viertplatzierten Teams auf dem Programm. Thommen jr. schlug vor, im Team umzustellen. Da keine Auswechselspieler vorhanden waren, probierte man es, indem der Fünfer (Hainke) als Hintermann eingesetzt wird und der erfahrene Spieler Wittlin sr. als Passeur zwischen Thommen und Kubainsky agiert. Dies brachte eine Wende. Hainke erfüllte zusammen mit Wittlin jr. die Rolle als Verteidiger gut und die Pässe des neuen Fünfers waren oft spitze. Nun kam Thommen zu guten Angriffen und war in seinem Element. Auch Kubainsky kam zu mehr Anspielen und konnte oft damit glänzen.
Nach dem ersten Zwischenspiel griff man zu Steak, Würsten, Kartoffelsalat etc. Einige machte diese Stärkung agil (so konnte auch ich meine ersten Versuche im „Hau den harten Ball“ tun) und andere machte sie müde. Wohl war Hainke erschöpft von der Rolle als Hintermann und brauchte Mittagsschlaf. Dieser wurde ihm aber von den jüngsten Mitspielern vergönnt und wurde immer wieder geweckt. Schlussendlich fiel aber doch der Schlaf über ihn und konnte sich die rechte Gesichtshälfte röten. Er erwachte erst wieder, als seine Buddies schon am pfeifen waren – gerade noch rechtzeitig für den nächsten Match.
Auch dieses zweite Zwischenspiel ging mit der gleichen Aufstellung über die Runde. Nun rätselte man, wie es nun weitergeht. Niemand blickte bei diesem System durch und so wusste auch niemand, um welche Plätze noch gekämpft werden kann. Es wurde im Team Basel-Ost noch einmal umgestellt und der Verteidiger Wittlin jr. Folgte seinem Vater nach vorne und wechselte mit Schläger Thommen den Platz. Beim letzten Spiel wurde aber klar, dass die Spieler müde waren und froh gewesen wären, wenn zwei oder drei Auswechselspieler mitgereist wären.
Erreichen konnte die Faustballcrew den 4.Rang im C-Turnier, was dem 10.Rang des ganzen Turnieres entsprechen würde. Wären einige Routiniers, Talentierte, Neulinge dabei gewesen, wie Thommen sr, Amweg, Rohrbach, Stebler, hätte vielleicht ein besseres Resultat erzielt werden können. Aber mit der Tatsache, dass das Niveau recht gut war, können sie mit dem 4. Rang im C-Turnier zufrieden sein.
Nach dem Turnier war noch die berühmte Tombola. Im Gegensatz zum letzten Jahr ging man dieses Jahr leer aus. Einzig Wittlin jr. konnte eine Salami gewinnen.
Danach ging es nach Allschwil, wo schon Risotto in der Pfanne war. Ein gemütlicher und lustiger Abend liess diesen anstrengenden Tag ausklingen. Vielen Dank für das feine Essen!
Trotz vielem Frieren und müdem Zustand, genoss ich die Atmosphäre in Birsfelden. Es ist immer spannend, wie ihr die Spiele meistert. Bleibt so wie ihr seid und verliert nie den Spass am Spielen – das ist es, was die Mannschaft von Basel-Ost ausmacht.
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Kommentare
hehe, jetzt hesch din spruch jo glich no chöne platziere angi
abr du René, übertriibe muesch denn scho nit grad